Gottfried Helnwein Info

Gottfried Helnwein, “Fall of the Angels”, 1999

Gottfried Helnwein, “Fall of the Angels”, 1999, digital print on vinyl, 680 x 970 cm,
centerpiece of the Installation “Apokalypse”, at the Dominican Church in Krems, Museum of Lower Austria.

Albertina Museum Wien – January 1, 1970

250 000 Visitors Saw the Helnwein-Retrospective at the Albertina Museum

The Helnwein retrospective was the most successful exhibition of a living artist in the history of the Albertina.

Edition Braus – November 30, 2012

Malen heisst sich wehren: Gottfried Helnwein im Gespräch

by Oliver Spiecker

Ein Welt-Maler, der die Schrecken unserer Zeit auf die Pinselspitze treibt: „Malen heißt sich wehren.“ „Kunst ist für mich eine Waffe, mit der ich zurückschlagen kann.“ Helnwein ist ein Meister der Bild-Störung, mit Alarmknopf ins Unbewusste. Ein Kosmos-Kopf, der sich brillant zu artikulieren weiß. LOOK – DON’T LISTEN! ist das pointierte, provozierende Panorama seiner Lebens- und Weltanschauung, das Bekenntnis zu seinem „fast schon obsessiven Freiheits- und Gerechtigkeitswahn.“ Klartext über die Kunstszene mit kompromissloser Skepsis gegen die „Priesterschaft der Experten“: „Ich brauch niemanden, der mir sagt, was ich sehen, hören oder wahrnehmen soll.“ Beeindruckend kluge Erkenntnisse vor und hinter der Leinwand, von seiner düsteren Kindheit im Nachkriegs-Wien bis zur Gegenwart zwischen seinem Schloss in Irland und der Factory in Los Angeles.

Süddeutsche Zeitung – November 30, 2012

»Ich kann mich in kein System einfügen«, Interview mit Gottfried Helnwein

by Sven Michaelsen

Als Kind zerschnitt sich der Wiener Maler Gottfried Helnwein die Hände mit Rasierklingen. Durch Donald Duck entdeckte er die Kunst. Heute sind seine Horrorvisionen längst Kunstgeschichte. Ein Gespräch über die Abgründe eines ungewöhnlichen Lebens.

Bayerisches Fernsehen – June 22, 2010

TRAILER - "The Silence of Innocence" - The Helnwein-Documentary

Helnwein in German movie theatres
116 Min. Director: Claudia Schmid
'Die Stille der Unschuld' - Der Künstler Gottfried Helnwein (Germany 2009)
with English subtitles

filmsmela.com – June 18, 2010

Movie Review

"The Silence of Innocence" - The Helnwein-Documentary at German movie theaters.

Movie Review

Watch GermanTrailer. "The Silence of Innocence" - 116 min. Director: Claudia Schmid. Germany, 2010

www.booooooom.com – May 11, 2010

Gottfried Helnwein

Gottfried Helnwein is a painter, photographer, installation and performance artist who has created some of the most provocative images I’ve ever seen.

Toronto Star  – January 30, 2010

Brave Israeli opera radiates despair - Helnwein's realization takes the breath away

by William Littler  , Music Columnist

Helnwein's realization of the final scene takes the breath away: a view of dozens of bloodied children's bodies, some of them hanging, some of them turning over and over in mid-air, as a vocal ensemble sings their words while kneeling on stage.
This vision connects eerily with an exhibition in the Tel Aviv Performing Arts Centre plaza, adapted from one the Austrian designer mounted in Cologne in 1988, marking the 50th anniversary of the Nazis' anti-Jewish Kristallnacht. It shows two rows of innocent, haunted-looking child's faces, one row with eyes open; the other with eyes closed, lined up as if in a concentration camp (Selektion is the exhibit's title).

 – April 1, 2009

"Helnwein - The Silence of Innocence"- video on Google

"Helnwein - The Silence Of Innocence" (Claudia Schmid, Germany 2008, 116 min), has been selected for the 24th international Munich Documentary Filmfestival.
Uncompromising, shocking images that bore deep into our collective subconscious and confront our greatest fears – the unihibited creative talent of artist Gottfried Helnwein.

www.helnwein-kind.de – January 25, 2009

The Child in the work of Gottfried Helnwein

New German Website - Das Kind im Werk von Gottfried Helnwein

The Child in the work of Gottfried Helnwein

"Helnwein is the next generation's final ally, a skilled provocateur forcing us to confront the legacy we have bequeathed upon our children. Helnwein is our chronicler, our conscience, the antidote to our failing memories. He refuses to let us forget."

Colin Berry
Artweek, California, 2004

Galerie Rudolfinum Prague – 1. July 2008

Angels sleeping - Gottfried Helnwein in the Rudolfinum Gallery

von www.prague.net

Works by Austrian artist Gottfried Helnwein are now to be seen in the Rudolfinum Gallery on the exhibition entitled Angels sleeping. He is a phenomenon in a field of hyperrealistic painting. Working in a technique of oil and acrylic painting, he makes extremely precise canvases of a big measure, based on photographs. Their topics are taken from history as well as from pop-culture and he also often deals with theme of a child in extreme situations. The realistic look of painting is startling; he is very precise and technically extremely skilful. But the paintings look bit too strange... well, but I let you to make your opinion on your own, after the visit of the exhibition.

artbusiness – November 10, 2007

SAN FRANCISCO ART GALLERIES OPENINGS

Modernism Gallery: Gottfried Helnwein - The Disasters of War.

by Caroline Andreolle

SAN FRANCISCO ART GALLERIES OPENINGS

This collection of the Austrian artist's work is eye-captivating both due to its quality of subject treatment and media treatment. From afar, the gigantic images look like photographs with their quality of detail and realism. However on closer inspection, fine brushstrokes become discernable, especially in several compositions of anime characters interacting with a blindfolded girl, gun in hand-- you can see the fine array of textures in her hair, her blindfold, and the background.

ORF Steiermark – 3. May 2007

Gottfried Helnwein gestaltete das Plakat

Erinnerungsexzess an Wolfi Bauer

Gottfried Helnwein gestaltete das Plakat

Erzählungen von Künstler-Freunden "Kein Satz, kein Bild, kein Zitat von Bauer, nur Erzählungen über ihn", so beschreibt der wissenschaftliche Leiter Paul Pechmann die Ausstellung. In mehreren Räumen wurden Kojen aufgestellt, in denen die Besucher Videos ansehen können. Kuratiert wird die Ausstellung von Regisseur Karl Welunschek. Gottfried Helnwein ist nicht nur mit einem Video vertreten, sondern hat auch das Plakat gestaltet.

Lentos Museum of Modern Art linz – 9. May 2006

Verlängerte Abendöffnungszeiten an Wochenenden

25.000 BesucherInnen bei Helnwein-Ausstellung

Verlängerte Abendöffnungszeiten an Wochenenden

(09.05.2006) FACE IT - die aktuelle Ausstellung von Gottfried Helnweins großformatigen, fotorealistischen Gemälden im Lentos weckt erwartungsgemäß das Interesse und die Neugier der BesucherInnen. Seit der Eröffnung der Schau am 10. März kamen rund 25.000 Interessierte ins Kunstmuseum, um die Werke des heute in Los Angeles und Irland beheimateten Starkünstlers zu sehen.

Wirtschaftsblatt – May 4, 2006

Gottfried Helnwein stellt im Lentos Museum aus

Immer streitbar und stets unbequem

by Christoph Pridun

Gottfried Helnwein stellt im Lentos Museum aus

Unter dem Titel "Face it" präsentiert Gottfried Helnwein eine Ausstellung im Lentos Museum. 40 seiner Arbeiten werden zu sehen sein und sein schaffen dokumentieren. Gottfried Helnwein ist untrennbar mit hyperrealistischen, oft unerhörten Darstellungen verbunden. Der gerne als "Schockmaler" oder "Provokateur" etikettierte Künstler präsentiertab morgen seine Werke im Linzer Lentos Museum. Es handelt sich dabei um die erste museale Schau des gebürtigen Wieners, seit er mitte der 80er-Jahre Österreich den Rücken gekehrt hat. Er ist seit damals in Irland und Los Angeles ansässig. Es werden rund 40 Arbeiten aus alles Schaffensperioden seit den frühen 70er-Jahren gezeigt. Dabei zieht sich das Sujet des menschlichen Gesichts als Leitmotiv durch das Gesamtwerk. Malerei und Zeichnung sind ebenso vertreten wie zum Teil malerisch bearbeitete digitale Fotografie.

Neue Westfälische – 2. July 2005

Art, Asien und Anderes

Er ist ein sehr kontroverser, warholscher Künstler

von Romy Sennewald , Praktikantin der Online-Redaktion

Damit euer Köpfchen jetzt nicht ganz auf "Low Cost" schaltet, schiebe ich noch etwas Anspruchsvolles nach, das garantiert dem Niveau "unserer" Leser entspricht.
Er ist ein sehr kontroverser, warholscher Künstler, der aber unter den renommiertesten Menschen unserer Zeit ein hohes Ansehen hat. Die Rede ist von Gottfried Helnwein, der ab März 2005 auch mit seiner Ausstellung "Beautiful Children" in Hannover sein wird. Weiteres auf

Dewezet, Kultur – 15. March 2005

Der Wiener Maler und Fotokünstler zeigt "Beautiful Children" im

HELNWEIN: EIN MEISTER DES ÜBERRASCHTEN ERKENNENS

von Klaus Zimmer

Der Wiener Maler und Fotokünstler zeigt "Beautiful Children" im

Hannover. Gottfried Helnwein - ein Meister der apokalyptischen Szene. Diesem Maler und Fotokünstler ist es - wie kaum einem anderen - gegeben, aus der Wirklichkeit und zugleich aus der Erinnerung seinen Stoff zu holen und daraus ein Drittes, ein gänzlich Andersartiges, nämlich ein Bild, zu schaffen. Bilder vor allem von Menschen in einem gespenstisch gestrigen Milieu, in einer bravourösen Maltechnik vorgetragen.
Gottfried Helnwein (*1948 in Wien) ist Realist, und ein Exzentriker, der sich lachend einen Teufel um die Großwetterlage in der Kunstlandschaft schert. Es geht ihm auf den großen Leinwänden um "seine" Wahrheit, die das Kostüm einer guten Fälschung trägt. Detailversessene Szenen. Mithilfe der Kamera als Zauberkasten, die seinen Fantasien den Weg bereitet, sichtbar - und damit wahr - macht.

San Francisco Chronicle – December 26, 2004

CRITICS CHOICES 2004 - HELNWEIN

by Steven Winn , Chronicle Arts and Culture Critic

Arts and culture
TOP 10
Gottfried Helnwein, "The Child" Palace of the Legion of Honor (July). In the first of two shows (the other at the Modernism Gallery in November), Helnwein's large format, photo-realist images of children of various demeanors boldly probed the subconscious. Innocence, sexuality, victimization and haunting self-possession surge and flicker in Helnwein's unnerving work.

San Francisco Chronicle – November 17, 2004

CHILDHOOD ISN'T WHAT IT USED TO BE. IN THE ARTS, IT'S DARK AND COMPLEX.

by Steven Winn , Chronicle Arts and Culture Critic

Gottfried Helnwein's work is on display at the Legion of Honor and at Modernism Inc.
Her lips are parted and colored a luscious deep red. The pancake makeup on her face gives off a marble-white glow. A jacket, adorned with braided gold epaulets at the shoulders, yawns open, exposing a wide expanse of skin down her chest. She appears to be about 8 years old.
There was a time, not so long ago, when the subject of Gottfried Helnwein's new, large-format digital prints at San Francisco's Modernism Gallery might have alarmed or even scandalized a viewer. Not anymore -- or at least not so reflexively...
Adults bring a trunkful of contradictory cultural baggage to any representations of children. That's what makes the work of Helnwein so powerful. In his show, "The Child," at the Legion of Honor, deformed infants and bandaged children stir feelings of pity, defiance and uneasiness about exploitation. There's an ambiguously disturbing painting of a girl aiming a gun into an open refrigerator and another of a bare-breasted mother and child surrounded by Aryan soldiers.
But the most haunting images, here and across town at Modernism, may be the ones of children who seem strangely oblivious to the adult gaze. Some of Helnwein's children peer right past the onlooker. Others sleep, dreaming of anything but us behind their silky eyelids. And some, like the enormous, half- shadowed "Head of a Child" at the Legion, see straight through us with cloudless, infinite blue eyes.

Artweek – October 1, 2004

GOTTFRIED HELNWEIN AT THE LEGION OF HONOR

by Colin Berry

Helnwein is the next generation's final ally, a skilled provocateur forcing us to confront the legacy we have bequeathed upon our children. Helnwein is our chronicler, our conscience, the antidote to our failing memories. He refuses to let us forget...

Gottfried Helnwein's first one-man exhibition at a major American museum is long overdue. 35 years in the making, "The Child" is a collection of more than fifty drawings, watercolors, photographs, and paintings (several monumental in size). It's also a show that shocks, and among the crowds thronging to see it, some patrons will be put off: the day I attended, a few seemed downright uncomfortable, if not hostile, toward the work. This is fine. Art should shock, and provoke, and make us feel queasy sometimes.
"The Child" achieves all three, but also startles us with aching beauty, bedazzles us with painterly skill, and injects a necessary perspective into the culture's collective conscience.

Yaso magazine, Japan – September 5, 2003

MY ART IS NOT AN ANSWER - IT IS A QUESTION.

by Yuichi Konno talks with Gottfried Helnwein , Yuichi Konno, Editor in chief

"Children and lunatics cut the gordian knot which the poet spends his life patiently trying to untie." Jean Cocteau
Helnwein:
"I think art always reflects the society and the time the artist lives in; it always tells you something about the condition of the culture.
This is the age of materialism and profit, accompanied by its favorite all-eating pet - the entertainment industry. Therefore in order not to sink into oblivion, in a desperate struggle to be heard and seen, many artists and curators try to compete with this multi-media-entertainment-Godzilla, trying to be just as loud and cheap and stupid. That's why 70% to 80% of all the contemporary art in our museums is crap.
It's true though that each time has its own aesthetic values and if you want to reach the people of today you have to develop an artistic language that they can understand. And that's what I try to do - my audience is the great love-affair of my life. I am obsessed with my public, and all I want to do with my art is touch them and move them and to hold them tight - and sometimes I want to kick their ass. That is all I care about.
But I also listen to them and take them and their responses serious, because they and other artists are the only ones that ever taught me anything."